Nase frei?! Die nächste Erkältung kommt bestimmt…

Das momentane Wetter ist eifach herrlich. Der April macht wirklich was er will und beschert uns sommerliche Temperaturen bis zu 28 Grad. Super toll das heisst weg mit der Wintergarderobe, her mit der Badehose. Und Glace darf natürlich auch nicht fehlen und ja auch mit der grössten Vorsicht wer weiss was daraus resultiert? Denn dann steht die nächste Erkältung vor der Tür. Laufende Nasen und quengelige Kinder und bei mir meist im Doppelpack.

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Spätestens dann stellt sich wieder die Frage, wie krieg ich diese Nase wieder frei bzw. umgangssprachlich in der Schweiz

Wie krieg ich den diesen „Nasebög“ da raus?

Nach nun fast 3 jähriger Erfahrung und 2 laufenden Nasen habe ich ettliche Mittel und Geräte ausprobiert und kann nun mein Fazit dazu abgeben. Vorweg aber, ich weiss es gibt auch Mütter und Ärzte, die der Meinung sind, so etwas braucht es nicht und das sich die kindliche Nase von selbst reinigt. Finde dies jedem selbst überlassen wie er mit dem umgeht aber wessen Kinder bei der letzten Erkältung die ganze Nacht nicht schlafen konnten und fast Atemnot hatten, den Eltern möchte ich nun gerne meine Erfahrung weitergeben und somit auch bei der Kauf- Entscheidung weiterhelfen.

Folgende Geräte und Massnahmen stehen zur Auswahl und wurden ausgiebig getestet:

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Von Links nach rechts:

  1. Nosiboo Nasensauger
  2. Nasenputzer von Actipharm (ähnlich wie Nosefrida)
  3. Angel-Vac Nasensauger für den Haushalts-Staubsauger
  4. Nübi Nasensauger (Pumpe)
  5. Maresol Meerwasser-Salzlösung
  6. Nasenspülsalz von DM

Noch etwas vorweg. Das ganze ist nicht gerade eine schöne und angenehme Sache, weder für das Kind noch für die Eltern. Ich habe selten gehört, dass die Kinder die Nasenpflege genossen hätten, darum ist vor allem eins wichtig bei all dem. Der „Nasebög“ muss schnell und effizient rausbefördert werden und das schafften leider nicht alle Geräte im Test.

Testgerät Nr. 1 der Nosiboo ein kinderfreundlicher elektrischer Nasensauger

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Und somit auch das teuerste Gerät im Test (ca. CHF 144.-) das High Tech Designer Teil unter den Nasensaugern. Ich weiss nich ob der Preis für den Staubsauger selbst ist oder für den Design Award, fakt aber ist, dass er seinen Job schon sehr sehr gut macht. Ihr könnt euch vorstellen einen mini Staubsauger nur für die Nase zu haben. Man steckt ihn ein, wählt die gewünschte Saugleistung und los gehts dem Nasensekret an den Kragen.

Die weiche Spitze ist angenehm für die Nase und lässt sich leicht und gut platzieren für eine schnelle Reinigung. Womöglich wird das Baby von dem Sauggeräusch beruhigt und ist von dem was Mami da macht auch zusätzlich abgelenkt darum ist hier sicher ein Pluspunkt noch für das Design. Das Nasensekret wird in diese Kugel befördert und nicht in den Schlauch bzw. den Sauger transportiert, was das Reinigen und Ausspühlen auch sehr einfach macht. Es lässt sich gut und leicht auseinandernehmen.

Ich würde sagen das er der Spitzenreiter ist und sehr Empfehlenswert aber habe da ein paar Abzüge zu machen darum gibt es keine volle Punktzahl. Abzug meiner Meinung geht an das Kabel. Ich hätte mir da für diese Grösse eine Akkubetriebene, Kabellose Version gewünscht, wo sich auch überall hin transportieren lässt. So ist man wieder an eine Steckdose gebunden und an einen bestimmten Platz. Wer in der Nacht absaugen muss, dem würde ich ein anderes Zimmer empfehlen, zwar ist der Geräuschpegel sehr leise und angenehm aber es könnten trotzdem andere Bewohner wach werden. Und ein weiterer Abzug geht deffiitiv an den Preis, aber der ist natürlich für die viele Technik noch eher gerechtfertigt. Für mich trotzdem eine Anschafung wert, denn Sauber wird die Nase und meine zwei Mädels finden mittlerweile das Kitzeln noch eher lustig und angenehm. Plus werden die Eltern nich mit zusätzlichen Viren kontaminiert, aber dazu noch später.

Fazit: Beste Leistung, schnelles und sauberes Ergebnis, einfach sehr teuer, trotzdem die Anschaffung wert

Testgerät Nr. 2 Nasenputzer von Actipharm (ähnlich wie Nosefrida)

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Dieses Gerät kennen wahrscheinlich viele und haben ev. auch sowas selbst Zuhause. Dies war das zweite, was ich mir in dieser Richtung zugelegt habe, dass erste war ein anderes aber zudem auch später. Viele kennen auch das Modell Nosefrida die Funktionalität ist aber dieselbe, darum ist es eigentlich egal welches man besitzt. Die Idee des ganzen ist es, dass man das eine Ende in die Nase des Kindes steckt, und das andere selbst in den Mund nimmt und durch das einatmen so das Nasensekret rausbefördert oder besser gesagt raussaugt. Eigentlich relativ einfach und auch für ca. CHF 16.- ein Spitzenreiter unter den Nasensaugern. ABER ja auch hier gibt es einen Minuspunkt. Der Aufsatz ist sehr hart und drinnen hat es ein kleines Schwämmchen, welches verhindern soll, dass die Mama eine volle Ladung Nasensekret abbekommt, was ja auch eigentlich gut funktioniert. Leider filtriert es aber nicht die Viren, die wir dann als Mamas trotzdem einatmen und das ist für mich ein grosser Minuspunkt. Denn wer das erste mal mit kindlichen Viren kämpfen musste, weiss wie hartnäckig diese sind und sowas wünscht man sich einfach nicht noch einmal. Wir werden eh kontaminiert da wir in dieser Zeit engen Körperkontakt mit ihnen haben aber da glaube ich ist unser Immunsystem noch dafür gewappnet aber nicht für diese zusätzliche Ladung unnötigen Viren.

Fazit: Wer gerne eine saubere, schnelle und geräuschfreie Variante sucht ist dies das beste auf dem Markt, denn auch in der Nacht ohne grossen Aufwand einsetzbar. Einziges Risiko ist die Kontaminierung selbst.

Testgerät Nr. 3 Angel-Vac (Nasensauger für den Haushaltsstaubsauger)

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Wer aus Raum Europa kommt, dem ist diese Gerät eventuell schon mal unter die Augen gekommen und für den Preis von rund CHF 24.- ein wahres Schnäpchen im gegensatz zum Nosiboo. Ich persönlich hätte dies nicht gekannt, hätte ich nicht meine Cousine in der Slowakei besucht, während alle zusammen krank waren. Und ich bin sehr froh um diesen Tip gewesen, denn das war die Rettung in der Not und das erste wo ich Zuhause nachgekauft habe. Zum Glück hatte ich da noch einen alten Staubsauger Zuhause, wo man die Saugstärke regulieren konnte, so wurde der nun zweckentfremdet und bekam eine neue wichtige Aufgabe. Seine letzte leider, denn auch er hat nach langen Jahren dann das Zeitliche gesegnet. Aber er hat seine Dienste geleistet, denn wir sind nach unserem Besuch dort, alle viere krank nach Hause gekommen und ich war in jeder Hinsicht froh eine laufende Nase weniger versorgen zu müssen.

Aber zurück zum Thema und für die, die es nicht kennen, dies ist nämlich ein „Aufsatz“ für den herkömlichen Staubsauger Zuhause. Achtung: Ich bin nicht sicher welche Modelle genau, wer aber noch eine ältere Generation mit Gummischlauch und regulierbarer Saugstärke hat, für den ist das was. Ich würde das nie mit einem Staubsauger mit zu hoher Saugkraft versuchen, obwohl es steht, dass es das durch den Aufsatz selbst reguliert.

Dies ist meiner Meinung ein wahrer Goldschatz denn für den Preis hält es was es verspricht und macht die Nase im nu frei. Dabei ist hier der eigentliche Minuspunkt nur der Staubsauger, der halt gross ist und unendlich Krach macht. Vor allem Nachts nicht gerade angenehm und ev. auch für die Nachbarn ein Störfaktor. Auch wird man selbst von den Viren verschont, denn das schluckt alles der Staubsauger und nicht Mama. Daher Top.

Fazit: Beste Preis Leistung und die Anschaffung wert, wer einen regulierbaren Staubsauger Zuhause hat. Einziger Minuspunkt ist der Krach wo der Sauger macht.

Testgerät Nr. 4 Nübi Nasensauger (Pumpe)

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Die Nübi Pumpe habe ich empfohlen bekommen und war auch das erste, was ich mir als Nasenputzer zugelegt habe. Sorry das zu sagen, aber für mich echt das Geld nicht Wert auch wenn es nur um die CHF 8.- sind. Wer mit diesem Teil jemals einen Nasebög herausbekommen hat, kriegt einen Orden von mir. Kann sein das ich mich zu dumm anstelle aber ich kann mit dem echt nichts anfangen.

Aber hier die Funkionalität. Man soll sozusagen durch das abpumpen von Hand das Nasensekret rausbekommen. Heisst soviel drücken, reinstecken, aufmachen bzw. absaugen, fertig. Der Punkt ist einfach, dass der Nasebög nicht vorne darauf wartet abgeholt zu werden, sondern ist er meist hinten versteckt und man ihn nicht durch das eine mal pumpen herausbekommt. Was heisst, dass man pumpen und pumpen und pumpen muss. Und wessen Kind nicht spätestens nach dem dritten Mal nicht angefangen hat zu weinen, weil man was an seiner Nase herum fummelt, der ist echt gut. Meine haben das ganze Spiel höchstens zwei mal toleriert und haben danach geschrieen als würde man sie foltern. Der Nasebög war aber noch weit entfernt und meine Nerven lagen spätestens dann blank. Ein krankes Kind unnötig Quälen ist einfach nichts sehr angenehmes und darum ist die Idee eines Nasensauger relativ einfach. Schnell rein saugen und wieder raus. Meiner Meinung erfüllt dies nicht annähernd diese Funktion und darum empfehle ich es auch nicht weiter. Auch wenn es sogar einen Plus Punkt hätte was die eigene Kontaminierung angeht.

Fazit: Preis top, Leistung Flop. Würde ich leider nicht weiterempfehlen.

Nr. 5 Maresol Meerwasser-Salzlösung und Nr. 6 Nasenspülsalz DM

Diese zwei letzten nehme ich als einen Punkt, denn im Grunde genommen ist es das selbe einfach in einer anderen Form.

Die Maresol Salzlösung (ca. CHF 13.-) wir von den Ärzten am meisten Empfohlen, den diese soll die Nase frei machen und die Schleimhäute feucht halten. Vor allem bei Erkältungen leiden diese und darum ist dies etwas sehr gutes. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass es zwar die Nase befeuchtet und sogut es geht „frei“ macht, aber ganz entfernen tut es ja den Nasebög nicht. Was eher passieren kann ist, dass sich dieser löst und dann das Kind beim schlucken stört.

Sprich es ist etwas sehr gutes, aber es erledigt den Job nur halbwegs, darum benütze ich dies eher in Kombination mit einem der oben stehenden Sachen. Das gibt mir die optimale Lösung und eine saubere Nase.

Meist tropfe ich 1 bis 2 Tropfen in die Nase, lasse es ganz kurz wirken und sauge dann die Nase mit dem Nasensauger ab. Anschliessend kann man jeweils noch ein mal die Nase mit je einem Tropfen befeuchten und fertig. Das Ergebnis, eine saubere und befeuchtete Nase ohne grosses Weinen.

Fazit: Nur in Kombination eine optimale Lösung, alleine nütz dies wenig, ist aber gut für die Schleimhäute

PS: Die Salzlösung von DM habe ich mir gekauft um selbst „Boggie Wipes“ herzustellen. Wer schon mal in der USA war oder viel YouTube guckt, weiss was diese sind. Es sind in Salzlösung getränkte Feuchttücher um die verkrusteten trockenen Nasen zu reinigen. Da wir das in der Schweiz nicht kaufen können, habe ich mir meine schlicht weg selbst gemacht. Wie? ich habe diesen Beutel Salz in ca. 1 dl Wasser aufgelöst und anschliessend eine Packung Feuchttücher darin eingeweicht. Das ganze dann in eine Wipouch (Wiederverwendbare Aufbewahrung für Feuchttücher) gesteckt und Tadaa fertig sind die „Bög Feuchttücher“.

Fazit dazu: Sind super für unterwegs die Nase gründlicher zu putzen, denn trockene Nastücher schaffen leider nicht alles. Nachmach Empfehlung!

Sop aber genug jetzt, ich habe euch nun genug lange über Nasenpflege unterhalten. Ich hoffe ihr fandet diesen Blogpost informativ und ich konnte euch bei euerer Entscheidung helfen. Und natürlich hoffe ich, dass die nächste Erkältung damit schnell wider vorüber geht. Gute Besserung und bis bald.

XX

Eure Andrea

Verfasst von

Hallo und Willkommen auf meinem bunten und vielseitigen Blog über Fashion, Beauty und das Zwillings-Mama-Sein. Hier gibt es mehr Details, mehr Informationen, mehr Text und einfach mehr von mir. Wünsche euch viel spass beim Lesen und bis bald. XX Eure Andrea

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